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lyrics

Ich starre in die Ferne beim Versuch zu fokussieren. Nicht ein klarer Gedanke verirrt sich in mein Gehirn. Dafür beschleicht mich der Verdacht, dass es zutrifft, wenn ich sag:

Ich dreh am Rad! Ja es kriecht und es kreucht. Ich dreh am Rad! Es verschwimmt und verläuft. Ich dreh am Rad! Und es lähmt und es lahmt und ich mein es, wie ich es sag.

Ich dreh am Rad, steh unter Strom, hab einen Knoten im Kopf und meinen Faden verloren und selbst die schönste Melodie auf einmal slightly out of tune und ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich weiß nicht warum.

In meinem Kopf läuft eine Diashow in Lichtgeschwindigkeit. Tausend Bilder streiten sich um meine Aufmerksamkeit, die ich nicht aufbringen kann. Bitte glaub mir,
wenn ich sag:

Ich dreh am Rad! Ja es drängelt und es zerrt. Ich dreh am Rad! Und es quengelt und es nervt. Ich dreh am Rad! Und es malmt und es mahlt und ich mein es, wie ich es sag.

Ich dreh am Rad, bin durch den Wind. Hab da einen Affen im Kopf, der einen Presslufthammer schwingt. Und keine Medikation bringt diesen Lärm zum verstummen und ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich weiß nicht warum.

Ich dreh am Rad, schon viel zu lang! Keinen Schalter den man einfach umlegen kann. Und die Drähte liegen blank, also Kopf gegen die Wand, denn ich will, dass, ich will, dass, ich will, dass es aufhört verdammt!

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from Hunger der Hyänen, released May 20, 2016

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